Grasmilben beim Hund – Warum sie so starken Juckreiz verursachen und wie wir mit Yuki Cares endlich Ruhe in die Grasmilben-Saison gebracht haben
- Unsere Fellnase
- vor 13 Stunden
- 4 Min. Lesezeit
Jedes Jahr ab dem späten Frühjahr beginnt für viele Hundehalter eine anstrengende Zeit: Der Hund leckt ständig an den Pfoten, knabbert zwischen den Zehen, kratzt sich am Bauch oder entwickelt plötzlich rote, gereizte Hautstellen. Die Ursache wird häufig erst auf den zweiten Blick erkannt – Grasmilben.
Auch wir kennen dieses Problem nur zu gut. Deshalb haben wir uns intensiv mit dem Thema beschäftigt und verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, um die Haut unserer Hunde während der Grasmilben-Saison zu unterstützen. Besonders positiv überrascht hat uns dabei das Grasmilben Schutz- und Pflege Set von Yuki Cares, das wir inzwischen regelmäßig nutzen.
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Doch bevor wir auf unsere Erfahrungen eingehen, lohnt sich ein Blick auf die Wissenschaft hinter diesen winzigen Parasiten.
Was sind Grasmilben eigentlich?
Die sogenannte Grasmilbe (Neotrombicula autumnalis), auch Herbstgrasmilbe genannt, gehört zur Familie der Laufmilben.
Interessanterweise sind nicht die erwachsenen Milben das Problem, sondern ausschließlich die Larven.
Diese winzigen orange-roten Larven sitzen bevorzugt:
in hohen Gräsern
auf Wiesen
an Waldrändern
in Gärten
auf brachliegenden Flächen
Sie warten dort auf vorbeikommende Wirte wie Hunde, Katzen, Wildtiere oder Menschen.
Warum verursachen Grasmilben so starken Juckreiz?
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Grasmilben Blut saugen.
Tatsächlich passiert etwas anderes:
Die Larven heften sich an die oberste Hautschicht und geben Verdauungsenzyme ab. Diese lösen Hautzellen und Gewebeflüssigkeit auf, die anschließend aufgenommen werden.
Dabei entstehen:
lokale Entzündungen
Hautreizungen
Schwellungen
starke Immunreaktionen
Genau diese Immunreaktion verursacht den oft extremen Juckreiz.
Veterinärdermatologische Studien zeigen, dass insbesondere empfindliche Hunde sehr ausgeprägt auf die Speichel- und Verdauungsenzyme der Grasmilben reagieren können.
Typische Symptome
Viele Hunde zeigen:
✔️ intensives Pfotenlecken
✔️ Knabbern zwischen den Zehen
✔️ rote Pfoten
✔️ gerötete Haut am Bauch
✔️ Juckreiz an Ohren und Lefzen
✔️ kleine Papeln oder Pusteln
✔️ vermehrtes Kratzen
Besonders betroffen sind Körperstellen mit dünner Haut und direktem Kontakt zum Gras.
Warum das Waschen nach dem Spaziergang so wichtig ist
Einer der wirksamsten Schritte im Alltag wird leider oft unterschätzt:
👉 Das gründliche Reinigen der Pfoten und empfindlichen Hautbereiche nach dem Spaziergang.
Warum?
Grasmilbenlarven halten sich zunächst auf der Hautoberfläche fest. Je schneller sie mechanisch entfernt werden, desto geringer ist die Belastung für die Haut.
Besonders sinnvoll ist das Reinigen von:
Pfoten
Zehenzwischenräumen
Bauch
Achseln
Leistengegend
Viele Tierdermatologen empfehlen genau diese Maßnahme als Bestandteil eines ganzheitlichen Grasmilbenmanagements.
Wir haben dabei festgestellt:
Allein das regelmäßige Reinigen nach jedem Spaziergang kann die Hautbelastung deutlich reduzieren.
Unsere Erfahrungen mit dem Grasmilben Schutz- und Pflege Set von Yuki Cares
Auf der Suche nach einer möglichst natürlichen Unterstützung sind wir auf das Grasmilben Schutz- und Pflege Set von Yuki Cares gestoßen.
Das Set besteht aus:
Grasmilben Hautschutzspray
Grasmilben Pfotenbad
Grasmilben Lotion
Besonders gut gefällt uns, dass die Produkte auf pflegenden Inhaltsstoffen basieren und speziell für empfindliche Hunde entwickelt wurden.
Das Hautschutzspray
Das Spray wird vor dem Spaziergang auf die typischen Problemzonen aufgetragen.
Es enthält unter anderem:
Borretschöl
Aloe Vera
Neemöl
Brokkolisamenöl
Vitamin E
Diese Inhaltsstoffe sind vor allem für ihre hautpflegenden Eigenschaften bekannt.
Gerade Aloe Vera und Borretschöl werden häufig zur Unterstützung gereizter Haut eingesetzt.
Das Pfotenbad – unser persönlicher Favorit
Wenn wir etwas hervorheben müssten, dann wäre es tatsächlich das Pfotenbad.
Nach dem Spaziergang werden die Pfoten in einer verdünnten Lösung gereinigt und anschließend abgespült.
Warum gefällt uns das so gut?
Weil hier gleich mehrere Dinge zusammenkommen:
✔️ mechanische Entfernung von Schmutz
✔️ Entfernung möglicher Milbenlarven
✔️ Reinigung der Zehenzwischenräume
✔️ Pflege der Haut
Gerade bei Hunden, die zu starkem Pfotenlecken neigen, kann diese Routine einen enormen Unterschied machen.
Die Lotion für gereizte Hautstellen
Kommt es bereits zu gereizten Hautbereichen, nutzen wir ergänzend die Lotion.
Sie enthält unter anderem:
Aloe Vera
Sheabutter
Panthenol
Zink
Vitamin E
Diese Inhaltsstoffe werden in der Hautpflege häufig verwendet, um:
die Hautbarriere zu unterstützen
Feuchtigkeit zu spenden
gereizte Haut zu beruhigen
Was uns besonders überzeugt hat
Neben der einfachen Anwendung gefällt uns vor allem der ganzheitliche Ansatz:
Statt nur auf ein einzelnes Produkt zu setzen, kombiniert Yuki Cares:
Vorbeugung vor dem Spaziergang
Reinigung nach dem Spaziergang
Pflege gereizter Haut
Genau dieser Dreiklang ergibt aus unserer Sicht Sinn.
Denn bei Grasmilben geht es nicht nur darum, den Juckreiz zu lindern, sondern die Haut möglichst wenig zu belasten und die natürliche Hautbarriere zu unterstützen.
Medizinisch wichtig: Wann sollte ein Tierarzt aufgesucht werden?
Nicht jeder Juckreiz ist automatisch auf Grasmilben zurückzuführen.
Tierärztlich abgeklärt werden sollten:
starke Hautentzündungen
nässende Hautstellen
wiederkehrende Pusteln
starke Schwellungen
Lahmheiten durch Pfotenentzündungen
Verdacht auf Allergien
Denn auch:
Umweltallergien
Futtermittelallergien
bakterielle Hautinfektionen
Hefepilzinfektionen
können ähnliche Symptome verursachen.
Unser Fazit
Grasmilben gehören zu den häufigsten Ursachen für saisonalen Juckreiz beim Hund. Besonders empfindliche Tiere leiden oft erheblich unter den Entzündungsreaktionen der Haut.
Aus medizinischer Sicht sind regelmäßige Haut- und Pfotenpflege sowie das gründliche Reinigen nach dem Spaziergang eine der wichtigsten Maßnahmen.
Das Grasmilben Schutz- und Pflege Set von Yuki Cares hat sich bei uns als praktische Unterstützung im Alltag bewährt. Besonders das Pfotenbad möchten wir während der Grasmilben-Saison nicht mehr missen.
Wer einen Hund hat, der nach dem Spaziergang ständig an den Pfoten leckt oder unter saisonalem Juckreiz leidet, sollte dem Thema Grasmilben unbedingt Aufmerksamkeit schenken – die Haut wird es danken.
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Quellen
ESVD (European Society of Veterinary Dermatology)
BSAVA Manual of Canine and Feline Dermatology
Mueller, R.S. et al. Veterinary Dermatology
Scott, Miller & Griffin: Muller & Kirk's Small Animal Dermatology
Noli, C. & Colombo, S.: Dermatology of the Dog and Cat
Fachinformationen zur Trombiculose (Neotrombicula autumnalis) bei Hund und Katze
Herstellerangaben Yuki Cares (Produktinformationen und Inhaltsstoffe)







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